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10.03.2010 00.00 - PHOENIX RUNDE



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- THEMA: Städte Europas


10.03.2010 00.45 - Barcelona


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10.03.2010 02.15 - Paris - Europas Elegante


10.03.2010 03.00 - Venedig - 24 Stunden


10.03.2010 03.45 - Prag - Die goldene Stadt
Ob Schriftsteller wie Franz Kafka, Jan Neruda, Rainer Maria Rilke, Max Brod, Franz Werfel, Jaroslav Hašek mit seinem weltberühmten "Abenteuer des braven Soldaten Schwejk", und der Bestsellerautor Milan Kundera oder Komponisten wie Wolfgang Amadeus Mozart, der in Prag seine schönste Zeit verbrachte, sowie Friedrich Smetana - sie alle haben das Bild dieser einzigartigen Stadt mitgeprägt. Die Gassen des Burgviertels hinauf zur Prager Burg, über die Karlsbrücke in die ehemalige Judenstadt, die Josefstadt, und weiter über die Plätze und Boulevards der Neustadt - Begegnungen zwischen Touristen und Einwohnern.

10.03.2010 04.30 - Athen per Taxi
Aber die Metropole am Mittelmeer ist mehr - Athen lebt durch seine Kontraste: Antike trifft auf Moderne, die Inselwelt verbindet sich hier mit dem Festland, Menschen aller Landesteile kommen in Athen zusammen. **Gastfreundschaft, Gelassenheit und Glück** Jeder vierte Grieche lebt in der Stadt, um hier sein Glück zu suchen. Als Besucher zumindest kann man es schnell finden: In der Gastfreundschaft und der Gelassenheit der Athener. "Geduld, Geduld", das charakterisiert die Lebensart der Athener, von der wir uns gern eine Scheibe abschneiden könnten, findet Eva Böhme, die seit dreißig Jahren mit einem Griechen in Athen verheiratet ist. Die Pfälzerin produziert in Attika Wein, der mit dem herben Retsina nichts zu tun hat.

10.03.2010 05.15 - Budapest


10.03.2010 06.00 - Stockholm - Die schwimmende Stadt


Huscarl RSS
20.3. - 30.11.: Der Barbarenschatz - den Römern geraubt
Das MZM Museum Lebenswelt Weinviertel präsentiert in einem Gemeinschaftprojekt mit dem Urgeschichtemuseum Niederösterreich in Asparn/Zaya im Jahr 2010 eine internationale Spitzenausstellung: "Der Barbarenschatz – Den Römern geraubt" zeigt den größten römerzeitlichen Metallfund weltweit. Der Schatz ist in Fachkreisen besser bekannt als der "Hortfund von Neupotz". Die Ausstellung ist vom 20. März bis 30. November 2010 im MZM Museum Lebenswelt Weinviertel zu sehen. Ergänzt wird das Programm durch ein reichhaltiges Angebot an Begleitveranstaltungen.

17./18. April - Gauklerspektaculum auf Ruine Aggstein
Die Festung Aggstein thront seit über 900 Jahren auf ihrem Felsen - aber solches wurde von dort noch nicht berichtet: Gar merkwürdige und verrückte Dinge sollen hier am 17. und 18. April geschehen. Wieder einmal wird die Burg besetzt - doch diesmal von gar wunderlichen und lustigen Gestalten, die noch nie zuvor so zahlreich an einem Ort anzutreffen waren.

Dreynevent 2010 - Internationales Fechtertreffen
Der Dreynevent 2010, eines der bedeutendsten Treffen der historischen Fechter-Szene, als Standortbestimmung einer jungen, alten Sportart. Wieder einmal setzt die Gruppe Dreynschlag Akzente, die weit über entwürdigende Hutmoden hinaus gehen.

30.April - 1.Mai: Hexen auf Schloss Waxenberg
Die Veranstalter des alle zwei Jahre stattfindenden Waxenberger Ritterfestes, heuer übrigens erstmals bei der Huscarl Leserwahl unter die besten zehn Feste nominiert, geben bekannt: von 30. April bis 1. Mai findet auf Schloss Waxenberg ein Hexenfest statt. Dazu sind viele bekannte Markthändler aus der Mittelalterszene in das historische Gebäude aus dem 16. Jahrhundert geladen. Musikalisch gibt es ein Wiedersehen und vor allem -hören mit Meister Kolk.

Vermeidbarer Fehlstart bei Erstlings-CD von Salamanda
Es gibt Momente im Redakteursleben, um die man nicht beneidet wird. Diese umfassen vor allem das Überbringen schlechter Nachrichten. Glücklicherweise ist es unüblich geworden, die Überbringer solcher Nachrichten am Fleck zu enthaupten - aber dennoch. Wie gerne hätten wir berichtet, dass die erste CD der sympathischen Jungmusiker aus Wien eine volle Erfolgsproduktion ist. Doch ein Zusammenspiel aus - unserer Meinung nach - schlechter Beratung, suboptimaler technischer Betreuung und merkwürdigen Vorgaben führte zu etwas, das der eigentliche Hauptautor dieser Rezension, Florian Seidl, mit der recht direkten Formulierung "fahrlässige Schlamperei" bedachte. Zu Recht?

Chronicon Rss Feed
Neu im Kino: Götterdämmerung in Alexandria
„Agora – Die Säulen des Himmels“ läuft am 11. März in den Kinos an. In dem Film von Alejandro Amenábar geht es um das spätantike Alexandria, Glaubenskämpfe, um Philosophie. Und um eine historische Figur: Hypatia.

Reconquista: Als Spanien christlich wurde
Von 711 bis 1492 existierten islamische Reiche auf der iberischen Halbinsel. Nicht aus deren Sicht, sondern aus dem Blickwinkel ihrer christlichen Gegenspieler gibt es Neues auf dem Buchmarkt. Ein kritischer Blick.

Haefs / Cornwell: Meister des historischen Romans
Gisbert Haefs und Bernard Cornwell – das sind zwei brachiale Erzähler. Die in wortgewaltiger Manier Futter für gutes Kino im Geiste bieten. Die Rede ist von kaiserlicher Rache, Alexander dem Großen und Englands Legenden.

Antike Medizin: Wohltäter oder Kaisermörder?
Der Band „Ärzte in der Antike“ ist ein Buch zu einem spannenden Thema. Friso Krüger, in der Living-History-Szene als „Medicus Romanus“ unterwegs, ist mit dem Ergebnis dennoch unzufrieden. Eine Analyse.

Lütjenburg: Akteure „erobern“ Turmhügelburg
Fast 6000 handgeschmiedete Nägel, eine akribische Bauforschung, engagierte Menschen: Die Turmhügelburg in Lütjenburg kann sich sehen lassen. Und sie wird bewohnt, von Darstellern wie dem Autor Torsten Kreutzfeldt.

Ringvorlesungen Mittelalter
(13.02.2008) Prof. Dr. John Marenbon: The ancient philosophical schools and the problem of paganism in the Middle Ages
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung 'Mittelalter- und Renaissanceforschung'

(30.01.2008) Prof. Dr. Thomas Zotz: Elegantia corporis – elegantia morum. Habitus und Hof von den Karolingern bis zur "höfischen Kultur" um 1200
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung 'Mittelalter- und Renaissanceforschung'

(16.01.2008) Prof. Dr. Jan-Dirk Müller (München): Höfische und religiöse Ordnung: Zur Christophorus-Legende
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung 'Mittelalter- und Renaissanceforschung'

(19.12.2007) Dr. Matteo Nanni: Aristoteles-Rezeption in der Musiktheorie Marchettos da Padova (um 1300)
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung 'Mittelalter- und Renaissanceforschung'

(5.12.2007) Prof. Dr. Rüdiger Schnell (Basel): Text und Kontext. Erzählmuster und das Imaginäre im Mittelalter
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung 'Mittelalter- und Renaissanceforschung'

WDR Wissen
Byzanz - Pracht und Alltag
Eine Ausstellung in Bonn zeigt die Schätze des oströmischen Reichs und seiner Hauptstadt Konstantinopel, das vom Jahr 395 bis 1453 weite Teile des Mittelmeerraumes beherrschte. WDR.de stellt Stücke und ihre Geschichte vor. (26.2.2010)

Mittelalterausstellung: Ritter, Burgen und ein Mordfall
Unter dem Titel "Aufruhr 1225" ist in Herne die größte Mittelalterausstellung zu sehen, die je im Ruhrgebiet zusammengetragen wurde. Die Schau beginnt mit einem spektakulären Mordfall an Erzbischof Engelbert von Köln. (27.2.2010)

Wie sicher waren Ritterrüstungen?
Im späten Mittelalter sahen sich Ritter immer häufiger Heeren von Bogenschützen gegenüber. Kopfball hat getestet, wie gefährlich Pfeil und Bogen für eine Rüstung sind.

Die Kreuzzüge
Jerusalem war das Ziel der meisten Kreuzritter, die sich auf den Weg in den Nahen Osten machten. Doch viele von ihnen kamen erst gar nicht an. Planet Wissen über den Krieg um die Heilige Stadt.

Geschichte der Mode
Schon die Steinzeitmenschen wollten mit ihrer Kleidung nicht nur angezogen, sondern auch anziehend sein. Über die Entwicklung der Mode berichtet Planet Schule.

Damals - Das Magazin
Kroatien – Wiege europäischer Kultur
Dux Croatorum – so lautete der Titel der ersten kroatischen Herrschers. Als Inschrift findet er sich auch auf kroatischen Altarschranken des 9. Jahrhunderts und verweist damit auf die sich zu ...

Die Rückkehr der Götter
Vom 13. Juni 2010 bis zum 13. Juni 2011 sind die Götter zu Gast in Mannheim. Wer kennt sie nicht: den Göttervater Zeus, die verführerische Liebesgöttin Aphrodite oder den Beherrscher ...

Türckische Cammer neu eröffnet
Im Dresdner Residenzschloss wird heute eine der ältesten und weltweit bedeutendsten Sammlungen osmanischer Kunst außerhalb der Türkei eröffnet. In der Türckischen Cammer, als Teil der Rüstkammer der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, ...

Wettergott mit Hörnerkrone
Neue Zeugnisse über einen bedeutenden Gott der Antike zeigt ab Donnerstag eine Ausstellung im Archäologischen Museum am Domplatz in Münster. Die Schau mit dem Titel „Vom Lokalkult zur Reichsreligion – ...

Dorothea Herzogin von Sagan (1793–1862)
Nicht nur im Ancien Régime, auch in der Epoche der entstehenden bürgerlichen Gesellschaft haben adelige Frauen eine bedeutende Rolle als Repräsentantinnen und Ratgeberinnen in der Politik gespielt. Dorothea von Biron, ...

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Gerstenbergs Klassiker - Mythen und Sagen des Nordens II
Gerstenbergs Klassiker - Mythen und Sagen des Nordens II

Edmund Jacoby
Matthias Haase

140 x 125 mm
CD
ISBN 978-3-8369-9098-1

Erscheinungsdatum: August 2008

Die Helden der großen Literatur des Mittelalters haben sich tief ins Gedächtnis der europäischen Völker eingeschrieben. Edmund Jacoby erzählt die wichtigsten keltischen und hochmittelalterlichen Mythen und Sagen und analysiert sie. Ausdrucksstark vorgetragen werden die Texte von Matthias Haase.

Beim Tutatis! · Cú Chulainn · Der Rinderraub von Cooley · Elfen und Feen · Die Artussage · Uther Pendragon · Artus und Avalon · Das Leben des Artus · Merlin · Tristan und Isolde · Gawain · Lanzelot · Parzival · Lohengrin · Der Gral · Robert der Teufel · Tannhäuser und Gregorius · Melusine, Undine und Kleine Meerjungfrau · Hexen · Herzog Ernst · Fürst Igor · El Cid · Robin Hood

Edmund Jacoby, geb. 1948, studierte Philosophie und Geschichte in Tübingen und Paris und promovierte in Frankfurt am Main. Er war Lehrbeauftragter an der Frankfurter Universität, bevor er Verlagslektor und Leiter eines Buchverlages wurde. Er veröffentlichte u.a. Arbeiten zum politischen Denken der Weimarer Klassik.

Matthias Haase, geb. 1957, absolvierte seine Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Er arbeitet als Schauspieler und Synchronsprecher für Film, Fernsehen und Theater und hat bereits bei mehr als 300 Hörspielproduktionen mitgewirkt.



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Gerstenbergs Klassiker - Römische Antike
Gerstenbergs Klassiker - Römische Antike

Sven Rausch
Philipp Schepmann

141 x 125 mm
3 CDs im Digipack

ISBN 978-3-8369-9105-6

Erscheinungsdatum: August 2009

Sven Rauschs Porträts von 25 namhaften Persönlichkeiten aus der Römischen Antike erlauben einen facettenreichen Blick auf die Entwicklung des Imperium Romanum vom Königtum über die Republik bis zum Kaiserreich. Seine Beschreibung herausragender Ereignisse im Leben von Herrschern und Philosophen, Feldherren und Dichtern verdeutlicht, auf wie vielfältige Weise uns das Erbe Roms bis heute begleitet. Ausdrucksstark vorgetragen werden die Texte von Philipp Schepmann.

 



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50 Klassiker - Philosophen
50 Klassiker - Philosophen

Edmund Jacoby
 
 142 x 125 mm
 CD
 ISBN 978-3-8369-9060-8
 
 Erscheinungsdatum: April 2009
 
 25 berühmte Philosophen und ihre Ideen, vorgestellt auf einer spannenden Reise durch die bewegte Geschichte der Philosopie.
 
 Vorwort · Thales von Milet · Sokrates · Platon · Aristoteles · Epikur · Augustinus · Thomas von Aquin · Francis Bacon · René Descartes · John Locke · Gottfried Wilhelm Leibniz · David Hume · Jean-Jacques Rousseau · Immanuel Kant · Georg Wilhelm Friedrich Hegel · Arthur Schopenhauer ·Auguste Comte · Karl Marx · Friedrich Nietzsche · John Dewey · Ludwig Wittgenstein · Martin Heidegger · Max Horkheimer · Karl Popper · Jean-Paul Sartre
 
 Edmund Jacoby, geb. 1948, studierte Philosophie und Geschichte in Tübingen und Paris und promovierte in Frankfurt am Main. Er war Lehrbeauftragter an der Frankfurter Universität, bevor er Verlagslektor und Leiter eines Buchverlages wurde. Er veröffentlichte u.a. Arbeiten zum politischen Denken der Weimarer Klassik.



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50 Klassiker - Mythen II
50 Klassiker - Mythen II

Gerold Dommermuth-Gudrich
 Clemens von Ramin
 
 140 x 125 mm
 CD
 ISBN 978-3-8369-9058-5
 
 Erscheinungsdatum: April 2008
 
 Inhalt Vorwort · Herakles · Atlas · Zentauren · Die Dioskuren · Das Prokrustesbett · Das Labyrinth des Theseus · Dädalus und Ikarus · Medea · Das Haupt der Medusa · Pegasus · Perseus und Andromeda · Ödipus · Antigone · Europa · Das Urteil des Paris · Die schöne Helena · Iphigenie · Die Ferse des Achill · Kriegerische Amazonen · Hektor und Andromache · Das Trojanische Pferd · Kassandrarufe · Von Circe verzaubert · Sirenengesänge · Zyklopen
 
 Gerold Dommermuth-Gudrich, geboren 1935, war Verlagslektor, bevor er sich in der Erwachsenenbildung engagierte. Heute ist er als freier Schriftsteller und Übersetzer tätig. Wenn er nicht auf Reisen ist, lebt Gerold Dommermuth-Gudrich mit seiner Frau in der Nähe von Frankfurt.
 
 Clemens von Ramin stellt seit 1997 die Sprachkunst ins Zentrum seiner Arbeit. Als Schauspieler war der gebürtige Hamburger ebenso gern tätig wie als Synchronsprecher. Heute gilt seine Passion jedoch ganz dem geschriebenen Wort, der Literatur. Er ist Vorleser aus Leidenschaft.
 
 Weltoffenheit und Reiselust führen den Sprachkünstler in Theater uns Schlösser und zu Festspielen. Schau- und Leseplätze können auch die Oper, Hotels oder Unternehmen sein. Dort malt er mit Worten Bilder, verleiht ihnen Leben, macht Kino im Kopf.



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50 Klassiker - Mythen I
50 Klassiker - Mythen I


Gerold Dommermuth-Gudrich

140 x 125 mm
CD
ISBN 978-3-8067-9054-2

Erscheinungsdatum: April 2007

25 Mythen für Erwachsene: lustvoll erzählt und spannend erläutert

Vorwort
Chaos und Kosmos oder die Entstehung der Welt
Titanen und Giganten
Prometheus
Die Weltalter
Hades und Tartarus die Unterwelt
Tantalusqualen
Muttergöttinnen
Narziss
Pan, Satyrn und Silene
Poseidon und die Gottheiten des Meeres
Danaë und der Goldregen oder Zeus' erotische Verwandlungen
Der doppelte Amphitryon
Sisyphusarbeit
Hera und Io
Hermes, Gott der Diebe und des Handels
Diana, die jungfräuliche Jägerin
Eulen nach Athen tragen
Apoll
Die Musen
Orakel
Erinnyen
Gott des Blutrauschs und der Sinnenfreude: Dionysos
Der schöne Adonis
Pygmalion
Venus und Amor
 

Gerold Dommermuth-Gudrich, geboren 1935, war Verlagslektor, bevor er sich in der Erwachsenenbildung engagierte. Heute ist er als freier Schriftsteller und Übersetzer tätig. Wenn er nicht auf Reisen ist, lebt Gerold Dommermuth-Gudrich mit seiner Frau in der Nähe von Frankfurt.
 



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Manfrieds Trelleborg - Forum
[ Kundgetan ]
[justify][size=12]Werte Bewohner, edle Gäste und Besucher,

leider bin ich derzeitig etwas eingeschränkt und kann daher die Trelleborg nicht so weiterbauen, wie ich es gern möchte.

In wenigen Tagen jedoch wird sich das wieder ändern und neue Beiträge werden Euch erwarten.

Bis dahin wünsche ich Euch eine schöne Zeit ;)[/size][/justify]

[ Glückwünsche - Ehrentage ]
vielen dank euch beiden, möge odins segen euch immer schützen und eure klingen ins ziel treffen lassen


[ Allerley Kräuter ]
[justify][size=12][b]Der Beifuß - Portrait[/b]
Der Gewöhnliche Beifuß oder Gemeine Beifuß ([i]Artemisia vulgaris), [/i]auch Gewürzbeifuß,oder einfach Beifuß genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Artemisia in der Familie der Korbblütler [i](Asteraceae, veraltet Compositae). [/i]Weitere Synonyme sind [i]Besenkraut, Fliegenkraut, Gänsekraut, Johannesgürtelkraut, Jungfernkraut, Sonnenwendkraut, Weiberkraut, Werzwisch, Wilder Wermut oder Wisch.[/i] Vom Gemeinen Beifuß gibt es eine europäische (Artemisia vulgaris var. vulgaris) und eine asiatische Varietät (var. indica), die sich geringfügig in der Zusammensetzung des ätherischen Öls unterscheiden. Die Pollen des Beifuß sind ein häufiger und bekannter Auslöser allergischer Reaktionen.

Der deutsche Name Beifuß bedeutete im Althochdeutschen Verb soviel wie [i]stoßen, schlagen[/i]. Der Zusammenhang dafür ist unklar, ggf. besteht er darin, dass die Blätter zur Verwendung gestoßen wurden oder auch wegen ihrer nachgesagten abstoßenden Wirkung auf sogenannte dunkle Mächte. Verwandt ist auch [i]Amboss[/i]. Die volksetymologische Umdeutung zu Fuss steht in Zusammenhang mit einem Aberglauben, wonach Beifuß beim Laufen Ausdauer und Geschwindigkeit verleihen würde, wie bereits Plinius berichtete.

Die ausdauernde krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von 60 cm bis zu 2 m. Die meist aufrechten Stängel sind höchstens spärlich behaart. Die fiederteiligen Laubblätter sind derb, meist 2,5 bis zu 10 cm lang und 2 bis 3 cm breit. Die Blattoberseite ist grün, die Unterseite auf Grund von Behaarung grau-weißlich. Die gelblichen bis rötlich-braunen Röhrenblüten sind 1 bis 3 mm lang. Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis September.
Die ursprüngliche Verbreitung des Beifuß ist heute nicht mehr zu bestimmen, nachdem er durch den Menschen über fast alle nördlichen Gebiete der Erde verbreitet wurde. Auf nährstoffreichen Böden kommt der Beifuß auch wild vor.
Der Anbau zur Gewinnung von in der Parfümindustrie genutztem Öl findet in Nordafrika und Südeuropa statt.
Die Erntezeit reicht von Juli bis September. Man schneidet die oberen Triebspitzen, solange die Blütenkörbchen noch geschlossen sind. Sobald sich diese öffnen, werden die Blätter bitter und eignen sich nicht mehr zum Würzen. Die Erntezeit für die Wurzel ist der Spätherbst. Beifuß wird als Gewürzpflanze zu fetten, schweren Fleischgerichten benutzt. Die enthaltenen Bitterstoffe regen die Bildung von Magensaft und Gallenflüssigkeit an und unterstützen so die Verdauung. Durch Wasserdampfdestillation wird aus den getrockneten Pflanzen Parfümöl [i](„Essence d'Armoise“) [/i]gewonnen.

[b]Anwendungen des Beifuß[/b]
Im Altertum und Mittelalter wurde Beifuß als Arzneipflanze bei Problemen mit der Verdauung eingesetzt. Auch gegen Epilepsie [i](„Valentinskraut“) [/i]und in der Gynäkologie, [i](sonderlich frawenkraut)[/i] wurde er verwendet. Beifuß galt im Mittelalter als sehr wirksames Mittel gegen und für Hexerei. Beigemischt war es Bestandteil vieler sogenannter magischer Rezepturen. Die Germanen trugen zu Johanni geernteten Beifuß zu einem Gürtel geflochten um den Körper. Der Johannis- oder Sonnwendgürtel sollte gegen Zauberei und böse Dämonen schützen. Laut Plinius soll ein um das Bein gebundenes Ästchen die Müdigkeit vertreiben. Am Dachfirst mit den Spitzen nach unten geheftet, wehrt Beifuß angeblich Blitze ab und hält Seuchen fern. Ähnliches gilt für die Thorellensteine oder auch Narrenkohle genannt, die man dem Glauben nach am Johannestag an den Wurzeln der Pflanze findet.
Heute wird der Beifuß nur noch homöopathisch eingesetzt. Hauptinhaltstoffe sind Thujon, Kampfer, Cineol, Psilostachin und Linalool. Einige Inhaltsstoffe (beispielsweise Thujon) sind giftig und machen längere Anwendungen oder hohe Gaben bedenklich. Wegen der Giftigkeit seiner ätherischen Öle wird vor der Verwendung des Beifuß in der Aromatherapie gewarnt. Die Droge nennt man Artemisiae herba oder Herba Artemisiae, es sind die getrockneten, während der Blütezeit gesammelten Stängelspitzen mit den Blütenkörbchen. In der traditionellen chinesischen Medizin findet er Verwendung in der Moxa-Therapie.
[/size][/font][/justify]

[ Mittelalterliche Geburt ]
[justify][size=12]Ein weiterer Beitrag zum Zauber der Geburt. Hier habe ich etwas über die Vorbereitung, Schmerzlinderung und Magie (Aberglauben) zusammengestellt.

[b]Geburtsvorbereitung und Geburtshilfe[/b]
Entbunden wurde fast nie alleine. Mit den ersten Wehen wurden sämtliche weibliche Vertraute der Schwangeren – einschließlich der Hebamme zusammengerufen, um ihr beizustehen und die nötigen Handgriffe auszuführen.

Die versammelten Frauen taten alles, um der Gebärenden den Geburtsvorgang zu erleichtern. Vor allem spendeten sie seelischen Beistand, was wohl mindestens so wichtig war wie die körperliche Unterstützung.
Zur Reinigung von Gewand und Bett der Gebärenden wurden Rauchkerzen benutzt, und jede ankommende Frau beräucherte man zu diesem Zweck mit Waldrauch (vermutl. Fichtenharz). Der Gebärvorgang selbst fand nicht, wie wir es heute kennen, im Liegen statt, sondern stehend, hockend oder kniend. Im Spätmittelalter hatte sich in vielen Gebieten der "Gebärstuhl" durchgesetzt.
Wenn die Wehen nicht stark genug waren oder die Nachgeburt ausblieb, wußten die Hebammen einen interessanten Trick:
Sie gaben der Frau ein Niesmittel. Der durch das Niesen ausgeübte Druck konnte eine wirkungsvolle Hilfe sein.

[b]Schmerztherapie[/b]
Durch verschiedenartigste Methoden versuchte man, die Geburtsschmerzen so gering wie möglich zu halten. Hebammen kannten viele betäubend oder lindernd wirkende Pflanzen, deren schmerzstillende Wirkung heute teilweise bewiesen ist. Große Mengen Alkohol, während der ersten Geburtsphase getrunken, taten ein Übriges.
Außerdem wendete man Massagen an oder versuchte durch Wärme den Unterleib zu entspannen, zum Beispiel mithilfe von in möglichst heißem Öl getränkter weißer Wolle.
Trotz der Versuche, die Schmerzen möglichst einzudämmen, hielt man sie doch für richtig und natürlich.
Wenn einmal ein Kind schmerzfrei geboren wurde, so mußte dies etwas Unnatürliches sein. Man sagte, daß dieses Kind dann später zu einem Werwolf oder Ähnlichem werden müßte.

[b]Aberglaube und Rituale[/b]
Zur magischen Erleichterung der Geburt bediente man sich Unheil abwehrender Zauberrituale. Man löste zum Beispiel sämtliche Knoten an Schürzen, Schuhbändern etc. und schloß alle Türen auf. Dieser Brauch geht vermutlich auf die griechische Göttin der Geburt - Eileithyia – zurück, die durch "Verknoten" ihrer Arme, Beine und Finger eine Geburt verhindern konnte.
In anderen Fällen wurde die Geburtsstube aber auch hermetisch abgeriegelt, damit keine bösen Geister hineinkommen konnten.

In den altnordischen Kulturen bediente man sich zauberkräftiger Gebärrunen und magischer Lieder.

[b]Die Rose von Jericho[/b]
Die sogenannte Rose von Jericho (Anastatica hierochuntica, Familie der Brassicaceae) ist eine Trockenpflanze aus dem arabischen Raum. Legt man sie ins Wasser, so öffnet sie sich langsam und wird frisch und grün. Im Mittelalter gab es den Brauch, die Rose von Jericho beim ersten Einsetzen der Wehen ins Wasser zu legen. Was dann mit der Pflanze geschah, konnte auf zweierlei Art interpretiert werden:
Entweder sagte man, wenn die Rose sich öffnet, steht eine glückliche Geburt bevor, oder aber es hieß, die Wehen würden nicht länger andauern als bis die Rose vollständig "erblüht" ist.

[b]Steine und Amulette[/b]
Verschiedenste Mineralien und Halbedelsteine erfreuten sich großer Beliebtheit als magische Unterstützung. In der Antike war der Adlerstein besonders populär. Es handelte sich hierbei um einen Stein, in dessen Innern man ein kleineres Steinchen klappern hören konnte, weshalb er auch "Klapperstein" bzw. "lapis pregnans" (= der schwangere Stein) genannt wurde. Als beruhigenden Talisman trug man ihn direkt auf der Haut. Am Bein befestigt konnte er die Geburt beschleunigen.

Der Agathes - ein ganz besonderer Stein von "grosser Tugend" und mit der Farbe "gleich eines Löwen Haut" – wurde drei Tage lang in Wasser gelegt und das Wasser dann von der Schwangeren getrunken.

Steine tierischen Ursprungs waren die Bezoare, das sind Mineralien aus den Mägen verschiedener Tiere (z.B. Gazellen oder Ziegen). Auch sie sollten helfen, den Geburtsschmerz zu lindern.

Hilfe bei schwerer Geburt versprachen auf den Bauch gelegte Amulette aus Sonnentau. Auch Münzen waren beliebt als Amulette, beispielsweise ungarische Dukaten mit Madonnenbildnissen oder andere Taler, die Mariendarstellungen zeigten.
[/size][/justify]

[ Mittelalterliche Geburt ]
[justify][size=12]Heute ein kleiner Bericht über die Verwendung von Kräutern, die den Geburtsvorgang unterstützen oder Schmerzen lindern sollten.

[b]Kräuterküche[/b]

Rund um die Geburt haben wir viele Kräuterrezepte für unterschiedlichste Anwendungen gefunden, von denen wir einige hier vorstellen wollen.

Eine sehr große Rolle in der Frauenheilkunde im Allgemeinen und der Geburtshilfe im Speziellen spielte der [i]Beifuss[/i] (Artemisia vulgaris, Familie der Asteraceae).
Er wurde als ein [i]"sonderlich frawenkraut"[/i] bezeichnet und ihm wurden magische Kräfte zugesprochen. Er war der griechischen [i]Göttin Artemis[/i] sowie der germanischen [i]Göttin Holda[/i] (Frau Holle) geweiht, die beide als Schutzgöttinnen der Geburt galten.
Daher glaubte man, dass ein aus Artemisia geflochtener Kranz die Geburt erleichtern konnte, wenn man ihn auf den Nabel auflegte und dann wieder abnahm. Auch an das linke Bein gebunden oder unter die Beine gelegt konnte Beifuss helfen.
Nach einem germanischen Brauch sollte die werdende Mutter einen Strauß von Artemisia in der Hand halten. Hierdurch sollte dem Neugeborenen der Weg vom Jenseits ins Diesseits gewiesen werden.

Ein offenbar als sehr stark wirksam angesehenes Mittel stellte das schwarze Bilsenkraut (Hyoscyamus niger, Familie der Solanaceae) dar, welches ans rechte Bein gebunden wehenfördernd wirken sollte, jedoch rechtzeitig wieder abgenommen werden musste, da sonst, wie man glaubte, die Eingeweide mit heraus kämen.

Für Räucherungen gab es unterschiedliche Indikationen. Der Rauch des Beifusses gewährte der Gebärenden Schutz und Hilfe. Zur Förderung der Wehen verwendete man Coriander, Safran, Myrrhe und Zimt sowie auch Hennenfedern oder Schwefel. Um die Nachgeburt auszutreiben, bediente man sich Knoblauch und auch Pferdemist.

Als warme Anwendungen setzte man Umschläge, Dampf und Sitzbäder ein. Man kochte zum Beispiel Beifuss in Wasser und legte das warme Kraut über den Nabel. Nach Hildegard von Bingen ist auch ein warmer Umschlag aus Fenchel überliefert. Ein beliebtes Mittel war der heiße Dampf von Kräuterbädern. Der Kräutersud wurde unter der Gebärenden platziert, so dass der Dampf in die Geburtswege emporsteigen konnte.
Ein im 17. Jahrhundert publiziertes Rezept lautet wie folgt:

[center][img]http://www.bildercache.de/bild/20091202-224519-909.jpg[/img][/center]
Alle diese Zutaten sollte man in Wasser sieden lassen. Den aufsteigenden Dampf leitete man durch einen Trichter in die Geburtswege, um die Nachgeburt auszutreiben.

Bei besonders schweren Geburten sollte eine Mischung aus Beifuss und Betonienkraut Erleichterung bringen – entweder in Olivenöl geröstet und auf den Unterbauch gelegt, oder als Lendenbad.

Um Schmerzen nach der Geburt zu lindern, wurde unter anderem folgendes Rezept vorgeschlagen:

[center][img]http://www.bildercache.de/bild/20091202-224519-567.jpg[/img][/center]
Als wehenfördernde Mittel fanden oft solche Pflanzen Verwendung, von denen man heute weiß, dass sie abführend wirken (wie zum Beispiel Sennesrinde oder Datteln). Sie wurden pulverisiert und mit viel Flüssigkeit, vor allem Wein und Schnaps, eingenommen. Zum gleichen Zweck diente auch ein warmer Sud aus Beifuss, Raute und Poleyenkraut in Weißwein.[/size][/justify]

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09/03/2010 19:32
Euch Burgherr einen lieben Gruß... Prost

09/03/2010 13:57
So sey auch du gegrüßt...

09/03/2010 13:55
Zum Gruße, werte Freunde Wink winkz

09/03/2010 12:15
Auch Dir mein Freund mein Gruß ich send...

09/03/2010 11:33
So seidt gegrüßt edler Freund Gerhard der Baer Ja winkz

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